Aktuelles


Ausschreibung zur 10. Themenausstellung im Wilhelm-Fabry-Museum, Hilden
„Placebo – Nocebo. Die Macht der Gedanken über unsere Gesundheit“
25. Februar bis 12. August 2018

Erwartungen können heilen. Eine Schmerztablette wirkt, wenn man erwartet, dass eine Wirkung eintritt, und dann passiert es auch. Hoffnungen und Erwartungen regen die Produktion von Botenstoffen an. Aber Erwartungen können auch krank machen. Welchen Einfluss haben Gedanken auf unser Befinden, auf unser Wohlbefinden, auf Symptome oder vielleicht sogar auf Krankheiten und ihren Verlauf?

Bildende Künstlerinnen und Künstler sind gebeten, Fotos von maximal zwei Arbeiten jeweils als Print und als Datei mit hoher Auflösung auf CD bis zum 30.09.2017 einzureichen. Bei der künstlerischen Umsetzung dürfen alle Medien berücksichtigt werden. Über die Teilnahme entscheidet eine Jury.

Bewerbungsformulare und Teilnahmebedingungen können unter www.wilhelm-fabry-museum.de heruntergeladen (s.u.), per Telefon (02103/5903) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) angefordert werden.

Bewerbungsformular

Teilnahmebedingungen


neanderland Museumsnacht
29.09.2017, 18.00 - 24.00 Uhr

Das Wilhelm-Fabry-Museum bietet zur „neanderland Museumsnacht“ wieder ein abwechslungsreiches Programm an.
Es finden Führungen durch die Ausstellung „Wilhelm Fabry - Persönlichkeit, Wirken, Weltbild, Netzwerk, Patienten“ und durch die Historische Kornbrennerei bei laufender Dampfmaschine und Transmission statt.

Im Fassraum wird um 19.00 und 21.00 Uhr der Theatermonolog "Der Teufel soll mich holen, wenn ich eine Hexe bin" von und mit Barbara Engelmann aufgeführt.


Wilhelm Fabry - Persönlichkeit, Wirken, Weltbild, Netzwerk, Patienten
Ausstellung vom 23. Juni bis 3. Oktober 2017

Der 1560 in Hilden geborene Wundarzt Wilhelm Fabry ist Namensgeber und steht auch für das Programm des Wilhelm-Fabry-Museums. Dort ist fast alles auf die Themen Arzt und Patient, Diagnose und Therapie, Krankheit und Heilung ausgerichtet.

Das Wilhelm-Fabry-Museum präsentiert den berühmtesten Hildener in einer Ausstellung mit seinen verschiedenen Facetten. Neben seiner Person werden wichtige Stationen seines Lebens, seine Lehrer, seine Freunde und seine Korrespondenzpartner vorgestellt. Damit wird dem Besucher nicht nur die spannende und ereignisreiche Zeit Fabrys vor Augen geführt, sondern Fabry auch in seiner Umwelt verortet.


Gerhard Ferenschild liest "Holzfällen" von Thomas Bernhard
Zweite von sechs Lesungen
10.10.2017 | 19.30 - 21.00 Uhr 

Thomas Bernhards (1932-1989) Roman "Holzfällen – Eine Erregung" aus dem Jahr 1984 erzählt die Ereignisse bei einem künstlerischen Abendessen, das am Abend nach der Beerdigung einer Freundin, die in ihrem niederösterreichischen Heimatort Kilb Selbstmord begangen hat, in der Wiener Gentzgasse stattfindet und zu dem der Ich-Erzähler mit äußerst gemischten Gefühlen erscheint. Diesen wird er nicht ohne Selbstanklagen im Laufe des Romans vielschichtig und bissig, aber auch sehr komisch Ausdruck verleihen, indem er sowohl die Gastgeber als auch diverse Gäste und nicht zuletzt sich selbst schonungslosen und bisweilen ans Geschmacklose reichenden Bezichtigungslitaneien unterzieht.