Der Arzt im Bild
Zahlreiche neue Motive für die Kinder und Jugendartothek

Unter den insgesamt 48 Neuanschaffungen für die Kinder- und Jugendartothek wurden - speziell für das Fabry Jahr 2010 - 15 Reproduktionen angefertigt.


Vor der Operation, Doctor Pean im Saint-Louis Krankenhaus, von Henri Gervex, 1887

Die neuen Bilder können aber bereits im Vorfeld im Wilhelm-Fabry-Museum besprochen und ausgeliehen werden.
Sie zeigen den Beruf des Baders, des Arztes und des Wissenschaftlers im Laufe der Jahrhunderte. Anhand der Arbeiten erfahren die Kinder einiges über das vielseitige Tätigkeitsfeld von Wundärzten, zu denen Wilhelm Fabry gehörte.

Die Werke von David Teniers (1700), Gaspare Traversi (1800) und David Ryckaert III (1700) stellen die Wundversorgung am Patienten dar. Darüber hinaus geben einige, der auf Leinwand gedruckten Werke, die Ausstattung der sogenannten Baderstuben wieder. Einfache Instrumente, wie das Harnglas zur Diagnose oder Schröpfköpfe zur Therapie, finden sich neben zahlreichen Details auf den Bildern.


In der Praxis eines Dorfbaders, David Teniers, 1636

Hinzukommen Porträtdarstellungen von Ärzten, wie Rembrandt van Rijns Gruppenporträt „Die Anatomie des Dr. Tulp“, Max Liebermanns Bildnis des Chirurgen Ferdinand Sauerbruch und Paulin Jean Baptiste Guerins Gemälde von Napoleons Leibarzt Larrey, die betrachtet und verglichen werden können.

Weitere Darstellungen zeigen unter anderem einen Hospitalbesuch von Henri Jules Jean Geoffroy, außerdem wird die Wunderheilung durch Heilige bei den Künstlern El Greco und bei Jacques Louis David thematisiert.

Die spannende aber auch befremdliche Welt der Medizingeschichte wird aus mannigfaltigen Perspektiven von Künstlern aus unterschiedlichen Epochen in ihren Kunstwerken festgehalten. Über die Inhalte hinaus sollen die Kinder und Jugendlichen den Bildsinn und die Umsetzungsmöglichkeiten des Themas erfahren und verstehen lernen.